SPENDENÜBERGABE AN DIE DORFHELFERINNENSTATION FRIESENHEIM

Die Friesenheimer Station gehört zum Dachverband Dorfhelferinnenwerk Sölden e.V. (http://www.dorfhelferinnenwerk.de/)
Dieses Werk leistet Familienpflege im ländlichen Raum, wenn es aufgrund körperlicher oder seelischer Gesundheitsprobleme in Familien mit Kindern unter 12 bzw. 14 Jahren zu Versorgungsengpässen kommt. In landwirtschaftlichen Betrieben helfen die Dorfhelferinnen auch, wenn keine Kinder im Haushalt leben. Hier dient der Einsatz der Weiterführung des Landwirtschaftsbetriebs. Die eingesetzten Fachkräfte übernehmen alle Aufgaben in Haushalt und Betrieb und sorgen dafür, dass nach Ende der Krankheit alles geordnet wieder weiter laufen kann. All diese Maßnahmen werden durch ärztliche Verordnungen über die Krankenkassen nach dem SGB finanziert. Aber es gibt auch Situationen, wo die Kostenträger nicht leisten.
Siehe hierzu http://www.dorfhelferinnenwerk.de/spenden/fuer-einsaetze-in-besonderen-notlagen/)

Das Dorfhelferinnenwerk Sölden e.V. finanziert derartige Notfälle über einen eigens angelegten Fond. Die beantragende Station vor Ort muss aber einen bestimmten Anteil mitfinanzieren. Ansonsten können keine Leistungen aus dem Gesamtfond in Anspruch genommen werden.

Unsere Spende für den Monat September geht in Höhe von 1000€ an die Station Friesenheim. Wir möchten dazu beitragen, dass Menschen aus unserem unmittelbaren Umfeld geholfen wird. Das Team der Dorfhelferinnen ist hautnah an diesen Notsituationen dran und wir wissen, dass das Geld sinnvoll eingesetzt wird. Dies garantiert auch das Kuratorium, dessen Vorsitzender Pfarrer Jelic ist.

Die Spendenübergabe (v.l.): E. Winter, A. Königsmann-Schuppler, J. Winter, Pfarrer S. Jelic, M. Ziegler, A. Reichenbach, A. Mattuschka

 

WIR FREUEN UNS ÜBER UNSERE „NEUEN"!


Es ist nichts Neues, dass die Hauptarbeit in unserem Ladenbetrieb durch eine kleine Zahl rüstiger Seniorinnen geleistet wird. Sie sind mehrmals die Woche wesentlicher Bestandteil der Ladenteams und erledigen zum Teil auch außerhalb der Öffnungszeiten eine Menge der anfallenden Arbeiten in der Schublade. Sie sind, wir können es manchmal selbst nicht glauben, zwischen 69 und 79 Jahre alt. Ohne diese „Mädels“ ginge in der Schublade gar nichts!!!!!

Durch unseren Aufnahmestopp im September und die Presseberichte darüber, über die Berichte im „Blickpunkt“, dem Amtsblatt der Großgemeinde Friesenheim, und auch über die Plattform unseres Kooperationspartners Netzwerk Solidarität Friesenheim e.V. wurden viele Menschen über unsere Ausnahmesituation informiert. Die Botschaft „Lager übervoll und zu wenig Helfer und Helferinnen“ hat, für uns sehr erfreulich, Menschen in Bewegung gesetzt. Sie haben uns bei der Aufarbeitung unseres überquellenden Lagers geholfen.
Andere haben während und nach dem Stopp bei uns praktisch mit angepackt. Ein Ehepaar hat sich bereit erklärt, bei personellen Engpässen als Springer auszuhelfen. Derzeit arbeiten wir deshalb an den Öffnungstagen mit Teams von bis zu 9 Personen. Das ist wunderbar – Gott sei Dank dafür. Niemand im Team hat Langeweile oder nichts zu tun während der drei Stunden unserer Öffnungszeiten. Das zeigt im Nachhinein aber auch, unter welchem Druck die bislang deutlich kleineren Teams gearbeitet haben. Respekt und herzlichen Dank für alle fleißigen Hände. Auch unser sogenanntes „Mittwochsteam“, das an diesem Tag all das aufarbeitet, was während der Öffnungszeiten liegen bleibt, profitiert von den neuen Helfern. Die beiden Stammkräfte haben wertvolle Unterstützung erhalten. Insgesamt dürfen wir von einer bislang sehr gelungenen und bereichernden Auffrischung unseres Stammteams berichten. Alle passen gut zu uns, teilen unsere Begeisterung für die Schublade und sind sehr lernwillig und fleißig.
Wir wünschen uns sehr, dass wir „unsere Neuen“ halten können und damit das Team mittel- und langfristig auf eine breitere Basis gestellt wird. Aus Schnuppern und Helfen im Notfall möge eine gute Gemeinschaft werden.